Samstag, 4. November 2006
Anleitung zum Trauern
nachrichtensprecher, 19:58h
Von einer Bekannten ist der Vater gestorben, der alt und schon länger krank gewesen ist. Weils es ihr nicht so gut ging und sie noch nicht wirklich weinen konnte, hab ich mal versucht eine Anleitung zum Trauern zu schreiben, weil ich denke, dass es wichtig und befreiend ist.
"Ich denke es ist gut, wenn man seinen Gefühlen freien Lauf lassen kann und das Heulen auch befreiend sein kann. Und das man auch im Schmerz Zuversicht und Einsicht finden kann.
Ich versuche nachzuvollziehen, was du grad fühlen musst. Du konntest dich irgendwie schon länger auf den Tod deines Vaters gedanklich vorbereiten, weshalb der Schmerz sicherlich momentan nicht so intensiv ist. Aber dennoch ist es jetzt schwer endgültig Abschied zu nehmen.
Um innerlich von der Tatsache Abschied zu nehmen, dass er physisch nicht mehr da ist, denke an die guten Momente. Angeblich soll im Moment des Todes das Leben vor den inneren Auge vorbeiziehen.
Versuche dieses, stell dir intensive Momente vor, die du erleben durftest. Wie er dich als Kind umarmt hat, wie er dich zum Lachen gebracht hat, wie er vielleicht gesagt hat "komm mir bloß nicht mit dem nach Hause..", gehört ja auch dazu ;), wie ihr als Familie im Urlaub wart, Weihnachten. Es gibt so vieles, woran man sich erinnern kann. Schau dir alte Fotos an und nehm dir ein wenig Zeit.
Vielleicht ein Glas Rotwein dabei. und wenn dir bewußt ist, was für einen Menschen du verloren hast, dann weine ungehemmt. UNd wenn du nicht mehr kannst, dann sollst du folgendes bedenken: Wie dankbar muss ich eigentlich sein, dass ich solch einen Menschen so nah sein durfte. Dass du so intensive Momente erleben durftest. Zum Leben gehört der Tod dazu. Und er lebt in deinen Gedanken und Herzen weiter.
Ich hoffe, ich konnte dir mit dieser "Anleitung" helfen, dass du das Ganze gut verarbeitest und dich dann ein wenig besser fühlst.
"
Ich hoffe, ich hab nicht zu viel Quatsch geschrieben und sie versteht, wie meine Anleitung gemeint ist.
Weil "Herzliches Beileid" einfach eine Floskel ist und ich wollt mehr, irgendwie helfen die Trauer zu verarbeiten. Es ist einfach runter geschrieben, die Gedanken, wie sie kamen, deswegen vielleicht ein wenig holprig, aber egal.
Fortsetzung folgt.
"Ich denke es ist gut, wenn man seinen Gefühlen freien Lauf lassen kann und das Heulen auch befreiend sein kann. Und das man auch im Schmerz Zuversicht und Einsicht finden kann.
Ich versuche nachzuvollziehen, was du grad fühlen musst. Du konntest dich irgendwie schon länger auf den Tod deines Vaters gedanklich vorbereiten, weshalb der Schmerz sicherlich momentan nicht so intensiv ist. Aber dennoch ist es jetzt schwer endgültig Abschied zu nehmen.
Um innerlich von der Tatsache Abschied zu nehmen, dass er physisch nicht mehr da ist, denke an die guten Momente. Angeblich soll im Moment des Todes das Leben vor den inneren Auge vorbeiziehen.
Versuche dieses, stell dir intensive Momente vor, die du erleben durftest. Wie er dich als Kind umarmt hat, wie er dich zum Lachen gebracht hat, wie er vielleicht gesagt hat "komm mir bloß nicht mit dem nach Hause..", gehört ja auch dazu ;), wie ihr als Familie im Urlaub wart, Weihnachten. Es gibt so vieles, woran man sich erinnern kann. Schau dir alte Fotos an und nehm dir ein wenig Zeit.
Vielleicht ein Glas Rotwein dabei. und wenn dir bewußt ist, was für einen Menschen du verloren hast, dann weine ungehemmt. UNd wenn du nicht mehr kannst, dann sollst du folgendes bedenken: Wie dankbar muss ich eigentlich sein, dass ich solch einen Menschen so nah sein durfte. Dass du so intensive Momente erleben durftest. Zum Leben gehört der Tod dazu. Und er lebt in deinen Gedanken und Herzen weiter.
Ich hoffe, ich konnte dir mit dieser "Anleitung" helfen, dass du das Ganze gut verarbeitest und dich dann ein wenig besser fühlst.
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Ich hoffe, ich hab nicht zu viel Quatsch geschrieben und sie versteht, wie meine Anleitung gemeint ist.
Weil "Herzliches Beileid" einfach eine Floskel ist und ich wollt mehr, irgendwie helfen die Trauer zu verarbeiten. Es ist einfach runter geschrieben, die Gedanken, wie sie kamen, deswegen vielleicht ein wenig holprig, aber egal.
Fortsetzung folgt.
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